Burger Getestet Stuttgart

The Food Van getestet – top Team, frisches Bun, Patty verbesserbar

Cheeseburger des mobilen "The Food Van" in Stuttgart
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Letzte Woche hab ich es Euch versprochen – den Test von „The Food Van“ hier bei mir um die Ecke auf dem Unigelände des Azenbergareals in Stuttgart Nord hole ich nach. Und wie immer halte ich Wort, egal worum es geht, besonders aber natürlich bei einem Burger Test ;) Und ich war ja schon neugierig, wie die Burger des „The Food Van“ wohl schmecken werden! Die Facebookrezensionen sind ja überaus gut – das wollte ich selbst testen.

Zum Soft Opening kam ich zu spät, aber Chefin Jenny versprach mir ja einen Burger für lau, weil die Zeiten falsch auf der Website standen, das konnte ich mir also auch nicht entgehen lassen. Aber auch so war ich viel zu neugierig und erwartete den Montag mit Sehnsucht.

Montag, 07.04.2014, war es dann soweit: Nach der Arbeit ging es hoch ins Azenbergareal, wo der „The Food Van“ derzeit steht. Eigentlich nicht schwer zu finden: Den Herdweg hoch, nach dem Edeka an der Ampel rechts schräg rein die Azenbergstrasse (Busfahrer: die Haltestelle Hölderlinstraße ist direkt nach der Kreuzung) und dann nach wenigen Metern rechts rein in das Unigelände laufen. Zu Deiner Linken siehst Du dann nach dem Gebäude den Parkplatz, auf dem „The Food Van“ steht –

The Food Van und die Sitzgelegenheiten - Burger Spot im Stuttgarter Norden
The Food Van und die Sitzgelegenheiten – Burger Spot im Stuttgarter Norden

und langsam habe ich den Verdacht, dass der rote Imbisswagen Berta ist, weswegen es Berta Island gibt. Ich hätte einfach mal fragen sollen, denn  als ich ankam, war Jenny gerade noch da und empfing mich sehr herzlich :) Gutes Erinnerungsvermögen scheinen sie dort alle zu haben, denn gesehen haben die mich am Donnerstag ja nur im Dunkeln…

Wie Du sehen kannst, musst Du Deinen Burger nicht zwangsläufig im Stehen verdrücken – sondern kannst nebenher schön mit einem Bierchen (Beck’s oder Wulle) ein wenig chillen, wenn auch ohne Musik (was wohl wegen der Nachbarn auch ein wenig problematisch sein dürfte).

Burger vom „The Food Van“

Ich entschied mich für den Cheeseburger, da der im Zweifel am ehesten sich vergleichen lässt mit anderen Burgerlocations. Ein wenig warten musste ich, da gerade die Sosse ausgegangen war – und die wird frisch zubereitet und ist kein Convenience Produkt, sondern hausgemacht vom Grillmeister Philip!

Ich glaub, ich zeig dir erst mal den Cheeseburger (4,90 EUR / 5,90 EUR mit Chips) vom Food Van und dann reden wir ein wenig weiter darüber:

The_Food_Van_Burger_Stuttgart_1Und ja, es wurde schon mit mir geschimpft, dass ich den (leeren) Aschenbecher im Hintergrund des Bildes nicht weggestellt habe :-p

Also, zum Burger des Food Vans selbst: Dass es ein Cheeseburger ist, lässt sich nicht übersehen. Der Cheddar Käse war angenehm würzig und perfekt in der Konsistenz: Nicht so weich, dass er sofort wegtropfte, aber dennoch erkennbar geschmolzen. Mein erster Pluspunkt, das läuft leider zu oft schief!

Das Bun (für Burgerneulinge: das Brötchen) wird von einem Bäcker aus dem Umland (ich soll’s euch nicht verraten, welcher es ist *g*) selbst extra für die Burger vom Food Van gemacht – und der Bäcker baut sogar den Weizen wohl selbst an. Und das lohnt sich, denn das Bun ist klasse. weder zu trocken, noch wird es direkt matschig, also Daumen hoch!


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Nur das Patty (Fleisch), das ist leider nichts besonderes. Nicht sehr verwunderlich, dass es tiefgefroren vorgehalten wird, da für frisch zu verarbeitendes Hackfleisch leider sehr anspruchsvolle Hygienevorschriften gelten, die ein so kleiner Wagen wohl nicht erfüllen kann (ist meine Vermutung, sicher wissen tue ich das nicht). So fehlt mir hier ein besonderer Eigengeschmack, das Fleisch schmeckt „gewöhnlich“. Heißt aber auch, dass es nicht schlecht ist, nur eben nichts besonderes.

Die Zwiebeln sind mariniert (?) / in einer eigenen Sosse, die sehr lecker ist – das lohnt auf alle Fälle wieder.

Bei meinem nächsten Besuch muss ich unbedingt noch den BBQ-Burger (5,90 EUR / 6,90 EUR mit Chips) probieren, der kommt mit ebenfalls selbst angemischter Sosse daher!

Die Steakhouse Fries sind sehr gut gewürzt – Daumen hoch dafür, wenig ist schlimmer als Pommes / Chips / Fries oder wie auch immer Du sie nennen willst, denen es an Salz fehlt. Hier wird eine Mischung verwendet, die mir sehr zusagt.

Fazit zu den Burgern im „The Food Van“ Stuttgart Nord

Ein wenig schade, dass kein selbst zubereitetes Fleisch möglich ist, das den Burger von sehr gut auf top heben könnte. Dennoch eine Location, wo ich sicher öfter einen Burger holen werde, solange das noch möglich ist (Hintergrund: Das ganze wird irgendwann dieses Jahr Baugelände, dann muss der Food Van leider weichen und einen neuen Standort suchen).

Für einige von euch sicher auch wichtig: Es gibt auch einen Veggieburger! Dieser besteht aus einem Vollkornbrötchen und ist mir Mozarella, frisch eingelegten Auberginen und Ruccola belegt (3,90 EUR / 4,90 EUR mit Chips).

Was auch top ist – die sind echt alle super nett dort. Ich wurde sehr herzlich begrüßt und unterhalten. Ich hoffe daher sehr, dass ich auch den künftigen Standort mitbekomme und bis dahin noch ein paar ordentliche Burger verdrücken kann :)

 

Eine Facebookseite, die Du liken kannst und dann mitbekommst, wo „The Food Van“ seine Burger in Stuttgart anbietet und ob er offen hat, gibt es auch.

 

Offenlegung: Weil ich am Donnerstag zu spät zum Soft Opening kam, von dem ich leider zu spät im Stuttgarterburger Tumblr von Micha gelesen habe (und auf der Website aber stand, dass bis 22 Uhr geöffnet sei), wurde ich zu meinem Cheeseburger mit Beilage und dem Bierchen eingeladen. Meine Meinung lasse ich mir wie üblich davon nicht beeinflussen. Dass mir aber viel an Transparenz liegt, das siehst Du ja an meinen monatlichen Transparenzberichten.

The Food Van in groß


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