Gelesen: Das Erbe der Wölfin von H. Dieter Neumann

Heute mal schnell eine kurze Rezension für euch, da ich dieses Wochenende nicht nur sehr viel geblogt habe (vor allem am Sonntag), sondern mir endlich auch mal wieder Zeit genommen habe, ein Stück Trivialliteratur (nennt man das so??) zu lesen – einfach, um mal auch ein wenig abzuschalten. Da traf es sich gut, dass mein Chef mir vor einigen Tagen ein Buch mitbrachte, das er ausgelesen hatte und nicht mehr brauchte. Dieses Mal war es „Das Erbe der Wölfin“ (Amazonpartnerlink), das er mir mitbrachte.

Wie mir das Buch gefallen hat, erfahrt ihr im Folgenden:

Das Buch beginnt mit einem Prolog – der sich so häufig erst im Laufe der Zeit und des Lesens des Buches erklärt.

Allzu spannend beginnt das Buch dann auch nicht und ich war schnell versucht, das Buch wegzulegen und habe auch der Zugfahrt erst sehr häufig zwischen Twitter und dem Buch gewechselt. Nach ca. 20 Minuten jedoch wendete sich das. Immer aufmerksamer las ich weiter – und hörte nicht mehr auf (ich fuhr von Köln nach Stuttgart), so sehr fesselte mich das Geschehen.

Worum geht es? Eine türkische Extremistengruppe (bitte hierzu insbesondere auch die Randnotizen am Ende des Buches lesen, dort wird ausdrücklich auf die Fiktionalität hingewiesen) geht extrem grausam in München vor, um auf sich aufmerksam zu machen und vor allem ihre geistig verwirrten (das kam von mir, sorry) Ziele durchzusetzen. Ein Kampf (sie nennen sich u.a. Kämpfer) gegen Kurden, Schwule und andere. Brutalste Gewalt wird hierbei verwendet, glücklicherweise malt der Autor diese nicht in allen Facetten aus, wie man dies in manch anderen Büchern bewundern kann.

Gleichzeitig erfährt man von der einen oder anderen Liebesgeschichte. Von psychisch Kranken.

Die Story nimmer immer mehr an Geschwindigkeit zu und geht hin zu einem großen Showdown in der Türkei. Beteiligt sind eine Ärztin, Nachrichtendienste, Elitetruppen des Militärs, ehemaliger Elitesoldat und die Polizei. Wer welche Rolle spielt, ist nicht immer klar.

Leider krankt das Buch daran, ab und an zu schnell Dinge Preis zu geben, an denen man gerne noch ein wenig auf die Folter gespannt worden wäre. Eine Protagonisten werden also zu bald „enttarnt“.

Alles in allen habe ich das Buch aber verschlungen, auch wenn das Ende ein wenig flach war und das letzte Rätsel (wer ist der Böse) für mich schon vorher klar war.

Fazit:

Ich habe schon lange keine einfachen Romane gelesen und gemerkt, dass mir das gut getan hat. Das Buch fesselte nach anfänglicher eher Langatmigkeit mich doch sehr – daher eine klare Empfehlung von mir, auch wenn es natürlich nicht an Bücher eines Clive Cusslers heranreicht.

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