Rezension: „Jakobsweg im Smoking“ von Philipp Winterberg. Prädikat: Lohnenswert!

Irgendwann bekam ich eine Mail zugesendet, ob ich Lust hätte, eine Rezension des Buches von Philipp Winterberg, Jakobsweg im Smoking
, (Amazon Partnerlink), zu schreiben. Wenn ja, würde mir das Buch kostenlos zugesendet werden. Nun, zwischenzeitlich kam es pünktlich vor meinem Urlaub an – und beim Suchen der Amazonlinks in meiner Urlaubsleselistenankündigung habe ich dann festgestellt, dass ich das Buch schon hatte, wie mir Amazon verriet *g*:

Da hatt ich das Buch dann doch schon eine Weile auf dem Kindle

Da hatt ich das Buch dann doch schon eine Weile auf dem Kindle

In den Urlaub habe ich trotzdem die gestellte Papierversion mitgenommen. Inkl. der Signierten Postkarte des Autors Philipp Winterberg – Dir unbekannterweise herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar, auch wenn ich es dann doch schon in den Tiefen meines Kindles hatte.

Warum ich zugesagt habe, eine Rezension zu schreiben? Nun, schon der Titel“Jakobsweg im Smoking“ macht doch neugierig, oder? Das Geheimnis, was den Titel bestimmte? Das erfährst Du am Ende des Beitrages ;)

Nein, die Ankündigung des Inhalts war es, die mir das Buch interessant genug erscheinen ließ – und eins vorneweg: Ich wurde nicht enttäuscht! Das Buch „Jakobsweg im Smoking“ gliedert sich in drei Teile:

Packen

Im ersten Teil geht es ganz darum, welche Gegenstände Philipp Winterberg sich anschaute und kaufte, um sie auf seine Pilgerreise auf den Jakobsweg mitzunehmen. Schnell dämmerte ihm, dass er den Rucksack erst dann auszuwählen braucht, wenn er weiss, was tatsächlich drin ist.

Im Laufe der folgenden Kapitel zeigt sich, dass er schon recht gut informiert in zahllose Fachgeschäfte ging und recht gut wusste, was er wollte. Oft wurde er dann von kompetenten Verkäufern (oder verkaufstüchtigeren) von dem einen oder anderen Ausrüstungsstück überzeugt.

Sein Ziel war es, mit so leichten Gepäck als möglich zu wandern, was ich gut nachvollziehen kann (ich hasse Rucksäcke). Ein guter Ratschlag, den gleich zu Beginn erhielt, war der Kauf des Buches (Amazon Partnerlink): Trekking ultraleicht

Die Empfehlung habe ich gerne angenommen und das Buch noch aus dem Urlaub heraus bestellt, auch hierzu wirst Du dann wohl eine Rezension lesen dürfen ;) (und ja, ich kaufe immer noch deutlich mehr Bücher, als ich Rezensionsexemplare bekomme, nur wird nicht alles verbloggt).

Lustig ist auf alle Fälle, was der Autor, wenn er schon einmal im Laden ist, alles noch so kauft, was dann im Ergebnis mit seinem Ziel, mit geringstmöglichen Gepäck unterwegs zu sein, nicht so ganz einher geht. Ganz radikal wird daher im Laufe der Zeit ausgemistet – die verbleibenden Gegenstände dann auch noch um Etiketten und ähnliches erleichtert, was nicht benötigt wird („Cutdown“ nennt sich das also, wieder etwas gelernt). Am Ende des ersten Teils steht dann seine Packliste für den 3 kg Rucksack und der Teile, die er am Köper trägt.

Pilgern

Der zweite Teil des Buches (ab Seite 99) beginnt mit der Anreise und schildert dann seine Erlebnisse vom Pilgern auf dem Jakobsweg. Sehr launig zu lesen sind seine Beschreibungen der Wegabschnitte und Wegabschnittsgefährten/-gefährtinnen. Und was er für seltsame Käuze trifft, was sich so mancher Gastwirt so einfallen lässt und den Absatz seines Lokals zu steigern und wie er sich auf dem Weg fühlte (Alles darf ich ja nicht verraten, Du sollst das Buch ja noch lesen).

Von einem recht kurzen Einstieg in den Jakobsweg steigert er sich bis zu mörderischen 106 km, die er an zwei Tagen und einer Nacht runterriß – Wahnsinn!

Spannend sind auch die Erkenntnisse in Bezug auf seine Ausrüstung, die er im Laufe seiner Pilgerreise auf dem Jakobsweg macht. Welche Gegenstände unnötig sind, wie er gelernt hat, seinen Rucksack anders zu packen, das verschafft interessante Einblicke – und die Tipps, die hier ausgesprochen werden sehr plausibel!

Packliste

Im dritten Teil nimmt er sich nochmal der Packliste an. Was hat sich bewährt, was kann raus? Wo kann gekürzt werden, was ist zur Sicherheit (nicht?) erforderlich. Am Ende dieses Teils kommt dann nochmal eine Übersicht seiner Packliste, wie er sie nun packen würde, wenn er wieder auf diese Tour geht. Alle Angaben übrigens inklusive der Gewichtsangaben.

Im Anhang folgen dann noch Preislisten zu den Ausrüstungsgegenständen, die er dabei hatte bzw. im Vorfeld gekauft, aber doch nicht dabei hatte sowie seine Routenliste mit km-Angaben und Bildnachweise.

Fazit zu „Jakobsweg im Smoking“

Nicht nur für jemanden, der den Jakobsweg pilgern will, sondern für alle interessant, die größere Strecken über mehrere Tage mit dem Rucksack zurück legen wollen. Ich habe das Buch in einem Zug durchgelesen, da es sehr leichtgängig und unterhaltsam geschrieben ist – Philipp Winterberg schafft es, auch seine eher peinlichen Moment unterhaltsam darzustellen ;)

Am Pool liest sich sowas besonders angenehm :)

Am Pool liest sich sowas besonders angenehm :)

Kurzum: Ich kann Jakobsweg im Smoking sehr empfehlen!

Ach ja – warum das Buch Jakobsweg im Smoking heißt: Es sind so einige Geschichten im Buch von anderen Pilgern und deren Marotten oder ungewöhnlichen Gepäckstücken, die diese bei sich führten. Und ein dänischer Pilger war der Ansicht, dass er, wie zuhause, nicht ohne Anzug in ein Restaurant eintreten dürfe… ;)

Und, Lust, das Buch nun auch zu lesen? Viel Spass dabei!


Anzeigen:

 

 



style=“display:inline-block;width:336px;height:280px“
data-ad-client=“ca-pub-8782687787987526″
data-ad-slot=“4239424789″>

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Wie ist das Pilgern auf der Via Sacra? Teil 1: Die Anreise / Zweifel, ob ich dem gewachsen bin | TravellerblogTravellerblog

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


%d Bloggern gefällt das: