Rezension: „Die 4-Stunden-Woche (Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben)“ von Timothy Ferriss

Was könnte man im Erholungsurlaub besseres machen als darüber nachzudenken, wie man ständig Urlaub haben könnte. Ein Leben zu führen, das nicht durch den größten Faktor „ich bin bei der Arbeit“ bestimmt ist, sondern durch mehr Freizeit? Doch wie kann man das erreichen?

Timothy Ferriss hat in seinem Buch (Amazon Partnerlink:) „Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben“ vorgelegt und gibt dort auf 337 Seiten Tipps und Anregungen. Teilweise mögen diese besser auf dem amerikanischen Markt funktionieren, doch die eine oder andere Anregung verdient es, genauer betrachtet zu werden. Wie mir das Buch gefallen hat, das stelle ich Dir im Folgenden vor:

Das Inhaltsverzeichnis des Buches „Die 4-Stunden Woche“

Das soll Dir nur einen groben Eindruck über die Gliederung des Buches verschaffen, weswegen ich auch nur die oberste Ebene zeige:

Zuallererst (bis Seite 30)

  • Schritt 1 – D wie Definition (bis Seite 82)
  • Schritt 2 – E wie Eliminieren (bis Seite 140)
  • Schritt 3 – A wie Automation (bis Seite 248)
  • Schritt 4 – L wie Liberation = Ihre Befreiung (bis Seite 333)

Und dann kommt da noch ein Bonus Kapitel…

Wenn ich oben in der Einleitung schrieb, dass vieles davon vielleicht besser auf dem amerikanischen Markt funktionieren könne, so muss zumindest eines ergänzt werden: Viele der vorgeschlagenen Websites wurden in der deutschen Version des Buches angepasst – als Beispiel sollen hierfür die Seiten des Auswärtigen Amtes für Reisewarnungen oder auch die vorgeschlagenen Bilderdatenbanken dienen.

4-Stunden-Woche


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Doch worum geht es nun in „Die 4-Stunden Woche“? Kurz gesagt, um die Möglichkeit, mehr das zu tun, was man tun möchte und nicht das, was was man meint tun zu müssen. Eine spannende Frage ist dabei, warum man vielleicht Millionär sein möchte – weil man das Geld auf dem Konto haben oder weil man einen entsprechenden Lebensstil pflegen können möchte? Du ahnst es schon – meist steckt eher das zweitere dahinter.

Ganz toll dazu ist die Geschichte des amerikanischen Geschäftsmannes und des mexikanischen Fischers ab Seite 277. Extrem verkürzt dargestellt, empfiehlt der amerikanische Geschäftsmann, als er hört, dass der ganz ordentliche Fang des Fischers in recht kurzer Zeit zustande kam, ihm mehr zu arbeiten. Flotte zu bilden, Fabriken zu bauen und so weiter – um im Ergebnis nach vielen Jahren das Unternehmen zu verkaufen und mit dem Geld da zu tun, was der mexikanische Fischer jetzt tut: Ein wenig Angeln und viel Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen.

Letztendlich handelt das Buch davon, mehr zu wagen. Mehr Selbstständigkeit zu zeigen, sich nahezu überflüssig zu machen. Zumindest vor Ort. Altbekannte Ratschläge wie alles outzusourcen, was sich outsourcen lässt finden sich ebenso wieder wie die wiederholte Aufforderung: „MACHEN“.

Fazit zur „Die 4-Stunden Woche“

Das Buch ist sehr kurzweilig geschrieben, viele kleine Geschichten lockern den Inhalt auf. Der Schreibstil ist sehr angenehm, und es werden viele kleine Übungen eingeflochten.

Einige der Punkte, die in „Die 4-Stunden Woche“ angesprochen werden, sind auch eine zweite Überlegung wert. Daher kann ich dieses Buch durchaus empfehlen!


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thalia.de

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Sicher waren einige Punkte dabei, die interessant waren. Am Schluß bin ich dann ausgestiegen. Die ganzen Pläne und Lsiten, die man sich erstellen sollten, waren für mich nicht zielführend (schien mir auch eher auf eine Selbständigkeit ausgerichtet zu sein).

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