„Die Macht der Worte“ (Schreiben als Beruf) gelesen (Rezension)

Bild vom Cover des Buches: Die Macht der Worte - Schreiben als Beruf

Disclosure (und Link mit Referal): Das Buch Die Macht der Worte: Schreiben als Beruf (mitp Business) wurde mir für eine Rezension kostenfrei vom mitp Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Mittlerweile habe ich „Die Macht der Worte: Schreiben als Beruf“ auch schon eine Weile ausgelesen. Nur zum Bloggen kam ich nicht. Das wird nun also gerne nachgeholt! „Die Macht der Worte“ stand in meiner Liste der Wunschbücher recht weit vorne, weil ich von einem der beiden Autoren, nämlich Michael Firnkes, bereits das Buch (ja, wieder mit Referal) Blog Boosting: Marketing / Content / Design / SEO gelesen habe, und das klasse finde. Da war ich sehr gespannt, wie sein neues Buch, das er zusammen mit Susanne Diehm geschrieben hat, wohl sein wird.

Bild vom Cover des Buches: Die Macht der Worte - Schreiben als Beruf

Man sieht, ich hab es gelesen und regelrecht damit gearbeitet

Vorab kann ich natürlich schon mal verraten, dass die beiden Bücher nichts gemein haben. Weder das Thema, noch vom Stil her. Warum letzteres so ist? Nun, „Die Macht der Worte“ besteht vor allem aus Interviews, die mit verschiedenen Menschen der schreibenden Zunft geführt wurden. Und das verschieden ist hier durchaus wörtlich zu nehmen. 20 Interviews sind es geworden – der hintere Klappentext führt da schon einiges auf:

„von der Social Media Beraterin und dem PR-Profi über Schreibberatung und -therapie bis hin zur Autorin von Erotik-E-Books.“

Und in der Tat ist das Buch eine spannende Mischung vielfältigster Menschen und Interessen geworden. Und ja, natürlich fand ich nicht alle Interviews spannend. Sind natürlich einige Berufe dabei, die mich nicht im geringsten interessieren. Insgesamt gefällt mir aber die Mischung, und meine liebsten Stellen mag ich euch gerne vorstellen. Das Buch beschränkt sich übrigens nicht nur auf die 20 Interviews mit der schreibenden Zunft, sondern kommentiert oder erläutert im Anschluss einzelne Aspekte aus dem Interview oder dem Beruf.

Jetzt aber zu den Teilen, die mir besonders gefallen haben:

Im Interview mit Heike Thormann (Online-Autorin und Online-Trainerin) findet sich ein, wie ich finde, wichtiger Tipp. Befragt, ob sie immer wieder gerne schreibt oder ob sie auch Tage hat, an denen sie sich an den Schreibtisch quält, antwortet sie

„Nein, gar nicht. Ich schreibe gerne. Und wenn ich mich mal nicht aufraffen oder konzentrieren kann, mache ich Pause oder schiebe andere Arbeiten ein, die einen weniger wachen Geist erfordern. Hier hilft eine Mischung aus Flexibilität, unterschiedlichen Arbeitsaufgaben und guter Selbstorganisation.“

Das kann ich voll bestätigen!

Im Anhang an dieses Interview wird noch erklärt, wie man Online-Ratgeberin mit einem Online-Magazin und Online-Kursen wird. Und dort wieder ein wichtiger Hinweis:

„Auf die Kundenorientierung und den Schreibstil kommt es an“

Schön ist auch der Hinweis zu introvertierten Menschen, den Ulrike Scheuermann gibt:

„Sie brauchen Zeiten ohne Input, in denen sie für sich alleine nachdenken können, in denen sie sich vor überraschenden Ansprachen sicher fühlen und in denen berechenbare Abläufe Orientierung geben.“

Die dort vorgestellte Methode des „Schreibdenkens“ klingt interessant.

Und auch im Interview mit Dr. Katrin Girgensohn ist ein Zitat hervorgehoben, das ich – im negativen Sinne für unser Land – bestätigen kann:

„Ein wesentlicher Unterschied zwischen den USA und Deutschland besteht darin, dass dort generell Einigkeit über die Aufgabe der Hochschule besteht, Schreibkompetenzen zu vermitteln.“

Das hat mir schon in der Schule gefehlt, und auch später an der (Fern-) Uni kam da nichts. Fast nichts, denn im Fach „Rechtswissenschaft“, was ich ja studierte, gab es wenigstens das Modul „Rhetorik“. Hier besteht aber wohl wirklich noch Verbesserungsbedarf.

Abschließend bekommt ihr noch eine Übersicht über die Titel und Interviewpartner der einzelnen geführten Interviews:

  • Texten für Onlineshops (Sabrina Kirnapci)
  • Social-Media-Management (Annette Kaiser)
  • Suchmaschinenorientiertes Schreiben (Björn Tantau)
  • Unternehmenskommunikation (Su Franke)
  • Fundraising (Silvia Starz)
  • Buch-PR (Ulrike Plessow)
  • Blogging (Christina Fuchs)
  • Corporate Blogging (Tanja Wolf)
  • Online-Ratgeber (Heike Thormann)
  • (Online-)Texten im Kundenauftrag (Jutta Reinert)
  • Audioguides & Audiowalks (Dr. Matthias Morgenroth)
  • E-Books für Kindle & Co. (Marcella Montreux)
  • Kreative Leitung & Dozent (Claus Mischon)
  • Schreibpädagogik (Gitta Schierenbeck)
  • Schreibcoaching (Ulrike Scheuermann)
  • Schreibtherapie (Alexander Graeff)
  • Schreib-Yoga (Dorothea Lüdke und Susanne Diehm)
  • Netzwerken & Projektmanagement (Karola Braun-Wanke)
  • Schreibzentrum (Universität) (Dr. Katrin Girgensohn)
  • Wissenschaftliche Schreibberatung und -training (Judith Theuerkauf)

Sehr auffällig dabei, dass die Mehrheit der interviewten Personen Frauen sind – schreiben Frauen eher beruflich als Männer? Oder waren Frauen nur bereitwilliger, sich für ein Interview mit Diehm und Firkes zur Verfügung zu stellen?

Fazit: Das Buch Die Macht der Worte: Schreiben als Beruf (mitp Business) stand sowieso auf meiner Einkaufsliste, als ich erst vom mitp Verlag das Angebot bekam, mir ein paar Bücher zum Lesen für eine Rezension rauszusuchen. Und dann bot Michael selbiges auch bei sich im Blog in diesem Beitrag an. Und jetzt, wo ich es verlinke, sehe ich auch, dass ich die Aufstellung nicht selbst hätte abtippen müssen. Nun denn – der Kauf des Buches lohnt sich auf alle Fälle, also greift zu.

Da nächste Buch, das bei mir auf dem Plan für eine Rezension steht (und das mit auch vom Verlag überlassen wurde), ist folgendes – Link wie immer mit Referal, damit also Werbung:

Ich hab es nun halb durch und ich sag euch jetzt schon, dass es jeden Cent wert ist!

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