[Sponsored Post] Das IceFox (TM) Thunder – ein Smartphone als Dauerläufer

Lieferumfang - ICEFox (TM) Thunder, LAdegerät mit Micro-USB Anschluss, Kopfhörer, Schraubenzieher

Nach längerer Zeit komme ich endlich wieder dazu, dank Hallimash ein Smartphone zu testen, besten Dank für das Outdoor Smartphone IceFox (TM) Thunder! Als ich gelesen hatte, dass dieses wasserdicht, staubdicht und stoßfest sein soll, war ich neugierig. Mittlerweile noch mehr, seit ich das Display meines Nexus 5 vor kurzen mal eben kurz durch fallen lassen getötet habe (150 EUR….). Und jetzt habe ich es ein paar Tage an gehabt – und was mich zumindest mal begeistern kann, ist der Akku!

Screenshot vom IceFox (TM) Thunder - bombastischer Akku

Screenshot vom IceFox (TM) Thunder – bombastischer Akku

Das ist echt bockstark. Ja, ich habe es wenig genutzt. Zuhause habe ich es gelassen, im WLAN. Mit Facebook an. Und einen Tag dabei und dabei auch auf einer 51 Minuten Strecke Endomondo meinen Weg mit tracken lassen. Wer selbst Endomondo nutzt, weiss, was das Akku zieht. Die 51 Minuten waren hier lediglich 6 %!

Das ist schon eine krasse Leistung, muss das mal noch mit Twitter und anderen Apps im Hintergrund bei Gelegenheit nachtesten. Hab ich mal vorerst sein lassen, weil der Knochen satte (gewogene) 263 g wiegt (mit zwei SIM Karten, denn das IceFom (TM) Thunder ist ein Dual Sim Gerät!). Das ist mir zu viel für die Hosentasche, für die Hemdtasche kommt es gar nicht in Frage.

Aber mal zurück zu Beginn, ausgeliefert wird es wie folgt:

Erster Blick beim Öffnen des Kartons des ICEFox (TM) Thunder

Erster Blick beim Öffnen des Kartons

Schnell den Rest ausgepackt, ich bin ja neugierig und will wissen, was alles mitgeliefert wird:

Lieferumfang - ICEFox (TM) Thunder, LAdegerät mit Micro-USB Anschluss, Kopfhörer, Schraubenzieher

Lieferumfang – ICEFox (TM) Thunder, LAdegerät mit Micro-USB Anschluss, Kopfhörer, Schraubenzieher

Moment? Schrauenzieher? Ja – und schon der Stelle muss ich dem IceFox (TM) Thunder leider ein wenig die Alltagstauglichkeit absprechen. Der Schraubenzieher ist nahezu unbrauchbar und nur für die Schrauben am Akkufach geeignet. Warum das ein Problem ist, dazu gleich weiter unten mehr. Wenn das Akkufach offen ist, dann sieht das so aus:

IceFox-TM-Thunder_aussen_5

Gut zu sehen die Slots für die beiden SIM Karten des Dual SIM Gerätes. Auch die SD-Karte, die nahezu zwingend erforderlich ist, muss hier eingeschoben werden. Ich habe dazu leider (gefühlt) ein wenig zu viel Gewalt gebraucht. Der interne Speiche ist nicht so dolle: gerade mal 4 GB ROM (2,3 GB für Benutzer) sind verfügbar.

Beim Versuch, das Akkufach wieder zuzuschrauben, habe ich eine der beiden Schrauben wohl ein wenig schief angesetzt – mit der Folge, dass sie sich nach einigen Drehversuchen weder raus noch reinschrauben ließ und nun absteht und das IceFox (TM) Thunder bei mir nicht wasserfest ist. Tatsächlich musste ich einen normalen Schraubenzieher als Hebel drunter setzen, um die Schraube wieder raus zu bekommen.

Als das Akkufach dann wieder geschlossen ist, fällt mein Auge auf den Hinweis auf der Rückseite des Akkufaches:

IceFox-TM-Thunder_aussen_4

Well, ich habe es nicht ausprobiert, hatte ich nicht benötigt.

Das erste Hochfahren dauert gefühlt ziemlich lange, beim zweiten Mal sind es dann ca. 16-18 Sekunden, das ist ok. Zu Beginn durfte ich allerlei Eingaben vornehmen, wie üblich die Verknüpfung zu Google herstellen beispielsweise.

Oder auch das hier…

Screenshots_IceFox-TM-Thunder_3

Du willst wissen, welche Apps standardmäßig ausgeliefert werden mit dem IceFox (TM) Thunder? Bitte:

Screenshots_IceFox-TM-Thunder_8

Screenshots_IceFox-TM-Thunder_7

Also kaum wichtiges, mit dem ich arbeiten würde ;)

Kommen wir mal zu den Dual-SIM Funktionen, das finde ich mittlerweile eigentlich ganz charmant, denn da kann ich beispielsweise meine Datenkarte separat verwenden… Hier habe ich nur zwei Prepaidkarten drin, die Auswahlmenüs siehst Du hier in der Galerie (entweder einen Moment warten bis zum Bildwechsel oder mit der Maus über das Bild, dann kommen die Pfeile zum Weiterklicken…):

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Der verbaute Qualcomm MSM8212 @ 1.2GHz QUAD CORE Prozessor reicht bei meinen wenigen Apps wunderbar mit den 1 GB RAM zu Bedienung aus. Das wäre auch bei Android 4.4 kein Problem, ausgeliefert und zumindest derzeit noch ohne Update Möglichkeit wird es jedoch als Android 4.3 OS Smartphone.

Ein paar wenige Worte zum 4,0 Zoll Display:

  • 4″ WVGA 480×800 LCD
  • Kapazitiver Multi-touch
  • Corning Gorilla Glass
  • Wet Finger Tracking

Gerade letzters ist ganz nett, doch so wirklich begeistern vermag mich das Display nicht, da bin ich von meinem Nexus eben doch besseres gewohnt.

Und nun zu den beiden echten Schwachpunkten des Gerätes neben dem Gewicht. Die verbaute 8MP Kamera, sorry, aber das war nix :( Ich packe Dir mal zwei Bilder untereinander, beide mit der Standard Kamera App geschossen, einmal das IceFox (TM) Thunder und einmal das Nexus 5.

Das Nexus 5

Das Nexus 5

Das IceFox (TM) Thunder

Das IceFox (TM) Thunder

Beide ohne zu versuchen, auf einen bestimmten Punkt scharf zu stellen, einfach mal die Kamera machen lassen. Drinnen wird es übrigens noch schlimmer:

Nexus 5

Nexus 5

IceFox (TM) Thunder

IceFox (TM) Thunder

Also das ist alles andere als überzeugend, sorry!

Das zweite Manko, und für mich ist das leider auch ein K.O. Kriterium: Der USB-Anschluss zum Laden des Geräts ist an der Unterseite, zum Schutz unter einer ebenfalls verschraubten Abdeckung. Für diese Schraube benötigt man jedoch einen Präzisions Mini Kreuzschraubenzieher. Nicht unbedingt das, was ich auf eine Outdoortour mitnehme… Gut, bei der angegebenen Standby-Zeit von 120 Stunden mit Dual-SIM (360 h mit einer SIM) und einer Sprechzeit von 450 Minuten mag eine neue Ladung nicht so oft erforderlich sein (siehe oberster Screenshot), aber ich ziehe es einfach vor, immer zu laden, wenn ich die Möglichkeit habe.

Fazit zum IceFox (TM) Thunder

Mir persönlich ist es zu schwer, um es ständig dabei zu haben. Die Kamera ist leider furchtbar – die Akkulaufzeit dafür bombastisch. Das IceFox (TM Thunder hinterlässt also gemischte Gefühle bei mir, als Tracking Gerät werde ich es vielleicht ab und an mitnehmen. Für den Alltag nicht. Aber, was natürlich für das Gerät spricht: ich habe es spasseshalber auch einfach mal auf den Asphalt fallen lassen: Da ist meinem gerät zumindest mal nichts passiert! (Achtung: Wenn Du das gerät kaufst, solltest Du das nicht nachmachen, ich war nur neugierig, weil ich das Gerät gestellt bekommen habe und es behalten darf!)

Bonustipp: Weil ich immer wieder gefragt werde, wie man den Screenshots mit Android macht: Auch beim IceFox (TM) Thunder drückt man für einen Screenshot die „Ein-/Aus-Taste“ und die „Lautstärke runter“ Taste gleichzeitig.

Kaufen kannst Du das IceFox (TM) Thunder unter anderem bei Amazon. Wenn Du mehr Informationen zum Hersteller möchtest, bitte schön, hier lang. Kurze Wege der Kommunikation gibt es dann bei Facebook.

Fakten zum Ice Fox (TM) Thunder:

  • icefox (TM) Thunder Qualcomm Quad Core IP68 Outdoor Handy
  • 1GB RAM
  • 4 GB ROM (2,3 GB für Benutzer)
  • 2930 mHa Li-Ionen-Akku
  • Android 4.3
  • Wasserdicht
  • Staubdicht
  • Stoßfest
  • 4,0 Zoll Dispay
  • 8MP Kamera
  • WiFi
  • GPS
  • FM
  • WCDMA
  • 3G
  • Dual SIM
  • 159 EUR

Und, findest Du das Gerät spannend?

Disclaimer: Das IceFox (TM) THunder wurde mir kostenfrei für den Test von IceFox über den Multi Channel Marketeer Hallimash (Link siehe nachstehender Banner) zur Verfügung gestellt. Mindestens 400 Wörter muss ich drüber schreiben und eine kurze Amazon Rezension. Über 1.100 Wörter wurden es – und das Ergebnis ist nicht unbedingt positiv. Du kannst Dir also sicher sein, dass ich mich von kostenlosen Geräten nicht beeindrucken lasse – ich bleibe mir und meiner Meinung treu!
 Blog-Marketing ad by hallimash

Schau doch auch mal meine anderen Technik Testberichte an:

4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Hubert,

    ich würde dir empfehlen die IMEI Nummern unkenntlich zu machen. Denn mit diesen kann ein Schelm Übles mit dem Handy anrichten. Auf nähere Möglichkeiten gehe ich aber hier lieber nicht ein. Wenn es dich interessiert gerne per Mail.

    Gruß
    Rainer

  2. Danke für den sehr interessanten Bericht. Wusste bisher gar nicht, dass es sowas überhaupt gibt (außer von Samsung). Ich denke, bis wir noch die eierlegende Wollmilchsau (also auch mit guter Kamera und vernünftigen Lademöglichkeiten) im Smartphonebereich haben, dauert es vermutlich noch. Da ich gerne mal Unterwasseraufnahmen mache und gerne mehr Aufnahmen beim Reiten/Fliegen usw. machen möchte: Wie tief und lange kann man denn damit eigentlich ins Wasser? Hast Du das auch getestet? Und kann man damit auch Videos machen? Gibt es dafür auch Halterungen für Sportmöglichkeiten z.B. auf einem Helm o.ä.? Das wären zumindest Punkte, die eine suboptimale Qualität vielleicht wieder etwas gerade rücken würden. Zumindest, wenn man mal wirklich für längere Zeit in der Pampa ist und nicht ganz ohne Telefon dastehen will.

    • Liebe Bianca,

      bin ohne Notebook am WE unterwegs und das Gerät liegt zuhause. Deswegen nur vorab: Getestet unter Wasser nein – hatte ja eh das Schraubenproblem. Video sollte immer gehen. Eine „Bergsteigerhalterung“ war mit dabei.

      Melde mich aber nächste Woche nochmal, sollte ich je irgendwie vom #BarcampDUS nach Hause kommen :(

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


%d Bloggern gefällt das: