Leben mit der Bahncard100: MC Renes „Alles auf eine Karte – wir sehen uns im Zug“

Ein Mann Mann, der seinen Job und sein Zimmer kündigt, all sein Hab und Gut verschenkt, eine Bahncard100 – die Black Mamba, wie sie wohl Harald Schmidt nennt, –  kauft und ein neues Leben als Stand-up Comedian anfängt. Im Zug und bei Freunden lebend – darum geht es in dem Buch.

Ich hatte von diesem Buch vor längerer Zeit in der Kundenzeitschrift der Bahn, der DB mobil, gelesen. Die Geschichte von MC Rene, ehemaliger Rapper. Fand ich ganz interessant, hatte mir das irgendwie im Hinterkopf auch gemerkt und jetzt, als mich jemand nach dem Buch fragte, weil wir uns über die Bahncard100 unterhalten hatten, habe ich das Buch bestellt. Träume ich selbst schon lange davon, die „grenzenlose Freiheit“, die die Bahncard100 bieten kann, selbst in Anspruch zu nehmen.

Beginnen tut das Buch von MC Rene (der im richtigen Leben übrigens René El Khazraje heisst) mit einer kurzen Einführung über die Vergangenheit von MC Rene, als er als Rapper die Bühnen rockte – und zu Beginn des Buches in einen eher verhassten Job als Callcenteragent steckt, der Termine für einen Versicherungsaussendienst vereinbaren soll. Wie seine Chefin erfährt, wer er früher war – und wie er auf die Idee kam, alles aufzugeben und mit der Bahncard100 durch das Land zu touren.

Mit lediglich einen 7 Minuten langen Programm. Auf kleinen Bühnen. Die erste Euphorie der Freiheit, die ihm die Bahncard100 bietet (weswegen ich diese auch sehnlichst mir wünsche), die erste kleine Tournee, bei er 300 EUR verdient.

In einem Zug lässt sich das Buch runter lesen. Unkompliziert geschrieben, unterhaltsam. Schön wird das auf und ab seiner neuen „Karriere“ geschildert – Höhen und Tiefen ausgekostet, durchzogen von alkoholgeschwängerten Nächten mit den anderen Comedians oder auch mit alten Freunden, bei denen er regelmäßig für einige Tage unterkommt.

Geschichten um Natascha, die, ähm, den neuen Koffer, Pornosynchronisation, das ständige auf und ab, Frauen mit Freund, von denen man nichts weiss, Problemen mit Socken und Hosen, und vieles mehr.

Ich hab das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen, soll heissen, ich hätte das, wenn ich mir nachts nicht eine Uhrzeit gesetzt hätte, wann ich aufhören will. Aber am nächsten Tag habe ich es „schnell“ zu Ende gelesen. Wollte ja wissen, wie es weiter geh!

Fazit

Sehr kurzweilig geschriebenes Büchlein, das man in ca. 3-4h problemlos am Stück runterliest. Sehr unterhaltsam, man lernt einiges über die Bahn und was man falsch machen kann, bekommt Tipps – dazu ist auch das Bahnglossar am Ende sehr hilfreich. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Wenn ihr jetzt auch Lust auf das Buch bekommen habt, bitte:

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