Gelesen: Blogverdienst – Geld verdienen mit Blogs von Mathias Kempowski

Am 13.08. bot Mathias Kempowski auf seiner Website Selbständig 2.0 – Geld verdienen im Internet 2x 10 Exemplare seiner E-Books zur Rezension an. Zur Auswahl standen (Links mit Werbekostenerstattung für mich) die beiden folgenden E-Books:

Klar, dass ich mich um letzteres beworben habe. Anfang Oktober kam dann auch per Mail das gewünschte E-Book, das es für 1,99 EUR bei Amazon zu erwerben gibt. Jetzt wird es erst mal peinlich: Beim Nachschauen eben sah ich, dass ich das Buch bereits am 30.07.2012 gekauft hatte *g*. Naja, auf meinem Kindle schlummern so viele ungelesen E-Books, da kann man unmöglich den Überblick behalten.

Seine Ankündigung zu dem Buch lautete:

Über “Blogverdienst”: Blogger können hierzulande kein Geld verdienen? Stimmt nicht!
Dieses E-Book zeigt Ihnen nicht nur, wie Sie Ihre eigenen Blogs in sprudelnde Geldquellen verwandeln können, sondern auch, wie viel Geld man mit so einem einzelnen Blog verdienen kann und welche Faktoren es braucht, um erfolgreich zu bloggen.

Das fand ich (nochmal ^^) interessant – und nun habe ich es endlich auch gelesen. Eine Aufforderung, etwas positives zu schreiben, gab es nicht. Das Buch kam mit folgenden Worten bei mir an:

deutlich später als erhofft, übermittle ich Dir hiermit ein Rezensionsexemplar meines E-Books „Blogverdienst“ für das Du Dich auf Selbständig 2.0 beworben hast.

 

Ich hoffe es sagt Dir zu und ich bin gespannt auf Deine Rezension. :-)

Fair, oder?

Also, dann mal los:

Der Aufbau

Das Inhaltsverzeichnis gibt euch eine gute Übersicht, was euch in dem E-Book erwartet:

  • Einführung
  • Kapitel 1 – Geld verdienen mit Blogs?
  • Kapitel 2 – Einnahmequellen
  • Kapitel 3 – Kann man vom Bloggen leben?
  • Kapitel 4 – Von Branchengrößen und Gutverdienern
  • Kapitel 5 – Über welche Themen kann man bloggen?
  • Kapitel 6 – Qualitäten eines Bloggers
  • Kapitel 7 – Bloghosting
  • Kapitel 8 – Webdesign
  • Kapitel 9 – Tipps und Tricks

Der Aufbau ist gut gewählt, erklärt er damit doch zunächst, wie es zu dem E-Book kam – die ständige Frage, ob man den mit Bloggen Geld verdienen könne, war der Auslöser.

Inhalt

Allzuviel will ich darüber nicht verraten, sollt das ja selbst kaufen. Als kleine Anregung vielleicht mal noch die Zwischenüberschriften des Kapitels 2 – Einnahmequellen, in dem er die verschiedenen Möglichkeiten vorstellt und jeweils einige erläuternde Absätze zu ihnen schreibt – und auch diverse Anbieter verlinkt, die interessant sein können:

  • AdSense / Pay per Click (PPC)
  • Affiliate-Marketing
  • Bezahlte Posts
  • Verkauf eigener Produkte
  • Dienstleistungen / Beratung
  • Linkverkauf
  • Werbebanner
  • Kostenpflichtige Inhalte
  • Shareifyoulike
  • Blogverkauf
  • VG Wort und VG Bild-Kunst

Aber auch die Teile 3 und 4 fand ich ganz interessant, einfach auch mal zu sehen, was denn so an Verdienstmöglichkeiten tatsächlich drin sind. Wenn auch nicht für jeden ;)

Im Teil 5 geht es mehr um die interessante Frage, zu welchen Themen man Bloggen kann, um mit dem Blog auch etwas zu verdienen, also weniger um die Frage, wie man überhaupt Themen findet. Ist sicher auch die spannendere Frage!

Auch spannend sind die Qualitäten, die der Autor bei einem erfolgreichen Blogger mehrheitlich voraussetzen mag – ich wage zu behaupten, dass die dort genannten für die meisten, die freiberuflich oder selbstständig Erfolg haben möchten, gelten müssen. Besonders gut gefällt mir dabei folgendes Zitat unter der Überschrift Realismus:

Fakt ist aber: Der Aufbau eines erfolgreichen Blogs bedeutet viel Arbeit.
Sehr viel Arbeit. Wer glaubt mit der Veröffentlichung von fünf oder sechs
Artikeln ohne jegliche Unterstützung gleich hunderte oder tausende
Besucher anlocken und am besten gleich drei- bis vierstellige Umsätze
einfahren zu können, ist entweder ein naiver Träumer oder – bitte
verzeihen Sie mir diese Formulierung – dumm wie Stulle.

Herrlich, oder?

Fazit

Für 1,99 EUR lohnt der Kauf – wenn man das erste Mal darüber nachdenkt, ob das Thema „Geld verdienen mit Blogs“ eine Option sein könnte. Auch zum ab und an nochmal nachlesen, schadet es nicht. Auch 2,99 EUR könnte man wohl dafür verlangen, denke nicht, dass das die Absatzzahlen merklich ändern würde. Wer dann noch Lust hat, sich mehr mit dem Thema zu beschäftigen, der kann dann zum einen in diversen Blogs, unter anderem bei ihm (s.o.), sich weiter schlau machen – oder weitere Bücher erstehen. Oder es einfach mal ausprobieren.

Daumen hoch also!

 

PS: Ein Beispiel für ein ausführliches Buch zu dem Thema, das ich auf Empfehlung von Ralf Bohnert gelesen habe, und zu 100 % empfehlen kann, ist folgendes (ebenfalls mit Werbekostenerstattung für mich):

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  1. Pingback: Letzte Woche gebloggt – KW 45-46 › Hubert Mayer

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